Wie funktioniert spivo?

Der Pfiff, den spivo erzeugt, ist von der Luftgeschwindigkeit abhängig. Deshalb gibt es bei unterschiedlich schnellen Schwüngen andere Töne. Ein Helmholz-Resonator, das ist spivo aus physikalischer Sicht, lässt bei zwei Geschwindigkeitsbereichen jeweils einen Ton erklingen. Einen zarten bei langsamer Luft-Überströmung und einen deutlichen bei schneller LuftÜberströmung des Hohlkörpers.

Dieses physikalische Prinzip haben wir uns zu Nutze gemacht. Dank zahlreicher Tests ist es uns gelungen, mit nur zwei Varianten von spivo (spivo I und II) den kompletten Bereich von sehr wenig Drall bis extrem viel Drall lückenlos abzudecken. In der nachstehenden Grafik ist das veranschaulicht. Die kleinen Balken stehen für die zarten Töne, die großen Balken für die deutlichen, durchdringenderen.

Spivo im Schläger oben Spivo im Schläger oben RPM

 

 

Was passiert, wenn spivo unten in der Schlagfläche steckt?

Aus der Physik ist bekannt, dass bei einem Karussell, derjenige schneller Unterwegs ist, der ganz außen sitzt. Wenn ich mich nah am Drehzentrum platziere, bin ich deutlich langsamer. Warum?

Die Zeit, die man auf beiden Plätzen für eine Umdrehung braucht, ist identisch. Allerdings ist die Wegstrecke für den äußeren Platz größer. Der äußere Platz legt in der selben Zeit also eine größere Wegstrecke zurück. Das gleiche passiert beim Tennisschläger. Wird spivo nicht oben in die Schlägerspitze gesteckt, sondern nach unten über das Schlägerherz, wird die Strecke, die die Pfeife beim Schlag beschreibt, kürzer. Deshalb strömt hier auch die Luft langsamer über den Hohlkörper. Das verändert das Ansprechverhalten, wie wir es aus der ersten Grafik kennen. Wie es sich verändert, zeigt diese Grafik:

Spivo im Schläger unten Spivo im Schläger unten RPM

Hier entstehen die leisen Töne nun in dem Bereich, in dem in unserem ersten Fall (spivo steckt an der Schlägerspitze) die lauten Töne erzeugt wurden. Jedoch ist hier der Ton so leise, dass ihn keiner außer dir als Spieler hören kann.

Damit spivo trotzdem auch unten am Schläger platziert werden kann, müssen wir bei der Herstellung darauf achten, dass die Klangkante besonders filigran produziert wird. Nur so ist gewährleistet, dass die leisen Töne zu hören sind. Außerdem ist es in dieser Position schwieriger, mithilfe des Pfiffs zwischen mehr und weniger Drall zu differenzieren. Hier liegt der Fokus auf der Dämmung der Lautstärke und der Kontrolle über die Schlägerposition.

 

 

Welchen Ton können wir für welche Situation empfehlen?

Jeder Spieler hat seine eigne Vorstellung, mit wie viel Topspin er spielen möchte. Wir haben hier eine Grafik erstellt, die dir helfen soll, dich zu orientieren. Generell ist in diesem Fall zu sagen: "probieren geht über studieren.“ Viel Spaß!

 Empfehlung spivo Spielbereiche 3  Empfehlung spivo Spielbereiche 2  Empfehlung spivo Spielbereiche 1
spivo I & II
-laut-
spivo II
-leise-
spivo I
-leise-